Pflege der Treppe

Unsere Treppe stammt vom SIRA Treppenland. Der Sohn der Firmeneigentümer ist ein guter Freund von uns und stand uns schon bei der Entscheidungsfindung beratend zur Seite. Ein Hinweis von ihm war damals z. B. auch, dass die Treppenstufen von Zeit zu Zeit eine gewisse Pflege benötigen. Unsere Stufen wurden mit weiß-pigmentiertem Öl eingelassen. Ca. einmal im Jahr sollte man diese Behandlung wiederholen um die Farben zu erhalten/erneuern und länger Freude an einer schöner Treppe zu haben.

Jetzt war es wieder so weit, die Treppenstufen wollten ihre jährliche Pflege haben. Nachdem ich mich das letzte Mal schon darum gekümmert habe, bin ich wohl zum Treppenbeauftragten geworden. *lach*

Zum Einlassen habe ich wieder das gleiche Öl verwendet, wie schon bei den Malen zuvor. Den Namen der Marke und der Farbe habe ich vor der ersten Nachbehandlung bei der Treppenbaufirma erfragt, immerhin wollten wir bewusst das gleiche Produkt verwenden.

Hier mal ein paar Tipps, die ich mir mittlerweile „erarbeitet“ habe:

  • Es empfiehlt sich unbedingt Handschuhe zu tragen. Ich habe beim ersten Mal blauäugig gedacht darauf verzichten zu können und hätte fast die Hände nicht mehr sauber bekommen.
  • Man sollte tunlichst vermeiden sich mit den behandschuhten Händen auf der Treppe abzustützen. Es hängen meist noch Farbreste an den Handschuhen, die zu unschönen Flecken auf der Treppe werden. Diese Flecken lassen sich nur schwer verreiben oder nur mit Schleifpapier wegschleifen.
  • Wenn die Stufen eingelassen werden, dürfen diese mehrere Stunden nicht betreten werden. Um trotzdem rauf und runter zu kommen, nur jede zweite Stufe einlassen und mit Zetteln markieren auf welche Stufen man treten darf. Unserer Katze ist das übrigens egal. Sie läuft trotzdem auf allen Stufen rauf und runter
  • Man sollte beim Verteilen des Öls vorsichtig sein. Kleckse, die auf das Gestell kommen und nicht umgehend entfernt werden, lassen sich im Nachhinein nur noch wegschleifen oder übermalen. Diesmal war ich vorsichtiger und habe es fast klecksfrei hinbekommen.
  • Zum Schutz der Stufen habe ich eine Tüte unter die Farbdose gestellt bzw. mir sogar etwas in ein leeres Marmeladenglas gefüllt. Das lässt sich gut verschließen und ich muss nicht immer mit der großen Farbdose hantieren.

Beim Einlassen der Treppe ist mir wieder einmal aufgefallen, wie viele Schrammen, Kratzer oder Dellen Treppenstufen so im Laufe der Zeit sammeln. Ist ja auch kein Wunder, immerhin wird sie regelmäßig mit Füßen betreten oder es fällt mal was herunter. Das hinterlässt natürlich Spuren.

Nachtrag KW 12 – Verteilung und Abtransport der Erde

Dafür, dass sich in den letzten Monaten so gar nichts mehr im Garten getan hat, ändert sich momentan gefühlt so ziemlich alles. Nachdem unsere Natursteinmauer, die ich bisher weder auf dem Baublog noch auf Sweet Butterfly.de gezeigt habe (Schande über mich), im Garten erstellt wurde, war es einfach zu kalt um noch groß etwas zu machen. Dafür geht es jetzt aber richtig rund! Letzte Woche wurde das alte Gartenhaus abgerissen und diese Woche war die Firma Tschech nochmal fleißig am Erde verteilen, wegfahren und Höhen angleichen. Wir sind echt begeistert! Man sieht nun richtig, wie das Grundstück mal von den Höhen her aussieht. Der Baggerfahrer hat die Erde auch schön glatt gezogen. Nun fehlt nur noch Humus und wir können zumindest hinter dem Haus Gras anpflanzen. Ich befürchte nur, dass wir damit noch etwas warten müssen, damit uns das junge Gras nicht erfriert.

Übrigens sprechen uns immer wieder Leute an, ob wir uns einen Rollrasen leisten. Bisher bin ich aber der Meinung, dass das viel zu teuer ist, bei der Fläche (500m²), die wir begrünen wollen. Wir haben uns übrigens mittlerweile für einen Rasen entschieden. Mehr dazu demnächst…

Ich werde die Tage mal die Mauer „vermessen“ und in meinen Gartenplan einzeichnen. Dann haben wir auch einen besseren Überblick, was wir tatsächlich an Grasfläche haben. Schon alleine für die Bewässerung und unsere Rasenmäher-Pläne ist das wichtig.

Wir waren in den letzten Wochen übrigens auch nicht untätig. Die Fläche oberhalb der Natursteinmauer wurde die Erde „per Hand“ angeglichen, da unterschiedliche Höhen vorhanden waren. Auch wurden Wurzeln, Unkraut und Steine entfernt. Auch hier fehlt noch Humus, dann können wir mit der Bepflanzung loslegen.

Wir waren wegen den zukünftigen Gartenpflanzen schon bei diversen Bau-/Gartenmärken und Fachgeschäften – einfach mal gucken, was es so für Möglichkeiten gibt und was sowas kostet. Außerdem recherchiere ich aktuell auch fleißig im Internet, weil ich bald einen Gemüsegarten anlegen darf – endlich! Da freue ich mich schon seit unserem Einzug drauf.

Ansonsten haben wir noch an dem Drainagerohr gearbeitet. Damit sind wir jetzt soweit fertig. Ach und es wurde ein Leerrohr für Strom bzw. Licht im Garten verlegt.

Für die Nordseite des Grundstücks haben wir übrigens auch eine Lösung gefunden. Ende Mai/Anfang Juni soll es da weitergehen.

Hier mal ein paar aktuelle Bilder aus unserem Garten. Mit Klick auf das jeweilige Bild, könnt ihr sie euch in groß ansehen.

Wasserstand im Spülkasten

Uns ist vor ein paar Wochen immer wieder aufgefallen, dass sporadisch im WC im Erdgeschoss nach dem Spülen Wasser nachlief. Als ein Mitarbeiter der Firma Schmidt aus Wassertrüdingen zum jährlichen Heizungscheck vorbei kam, haben wir ihn gebeten sich das mal anzusehen, immerhin wurden die sanitären Anlagen komplett von der Firma gemacht. Der Mitarbeiter öffnete den Spülkasten und wir durften feststellen, dass das kalkhaltige Wasser eine regelrechte Kalkschicht am Überlauf und Schwimmer des Spülkastens angesetzt hat. Der Kalk sorgte dafür, dass der Spülkasten nicht mehr richtig mitbekommt, wenn er voll ist bzw. die eingestellte Wasserhöhe erreicht ist. Aus diesem Grund läuft das Wasser ab und zu nach.

Der Mitarbeiter der Firma Schmidt hatte in Absprache mit meinem Mann den Wasserstand etwas heruntergeregelt, damit es nicht mehr zur Wasserverschwendung kommt. In den Wochen nach dem Termin hat sich aber gezeigt, dass mir das etwas zu wenig Wasser für einen „kleinen Spülvorgang“ ist. Wir haben also letzten Sonntag den Spülkasten selbst geöffnet – wussten ja nun wie es geht. Das war echt interessant. Ich war das letzte Mal ja nicht Zuhause, als das gemacht wurde.

Wie kommt man an den Spülkasten ran?

Eigentlich ist das nicht schwer. Man zieht einfach die Abdeckung ab und schraubt die Platte vorsichtig ab

Einsatz im Spülkasten

Einsatz im Spülkasten

Der Spülmechanismus sieht an sich so aus. Die Haken sorgen bei Betätigung des Spülknopfs dafür, dass das Wasser kommt. Rot ist in unserem Fall ein kleiner Spülgang, blau ein großer.

spülmechanismus

So sieht der Spülkasten von Innen aus:

Im Spülkasten

Man sieht auch gut die Kalkschicht. Ich habe mich nicht getraut den Kalk abzukratzen. Am Ende hätte ich etwas kaputt gemacht und wir wären mit einem größeren Problem dagestanden.

Im Spülkasten ist ein Rädchen, das man drehen muss um den Wasserstand eizustellen. Nach einem Spülgang erhöht oder verringert sich der Wasserstand dann beim Neuauffüllen entsprechend. Waren etwas Fummelei und ein paar Test nötig, aber wir haben es hinbekommen.

Und wie funktioniert nun das Spülen?

Ich habe ein kleines Video mit dem Handy aufgenommen. Leider hatte ich an dem Tag keine ruhige Hand und mein Handy war mit dem Scharfstellen etwas überfordert, aber ich denke, man erkennt in etwa, was ich zeigen möchte.

Das passiert im Spülkasten, wenn wir auf einen der beiden Spülknöpfe drücken. Je nachdem ob man eine große oder kleine Spülung auswählt, verschwindet mehr oder weniger Wasser aus dem Spülkasten in die Toilette.

Update von der „Baustelle“

Kaum zu glauben, dass der letzte Post schon wieder ein Jahr her ist. Wir leben mittlerweile seit 2,5 Jahren in unserem Eigenheim

Heute möchte ich einen kurzen Überblick geben, was sich in 2014 alles getan hat

  • Briefkasten, Gartentüre und Zaun wurde herausgesucht
  • Natursteinmauer mit Treppe
  • L-Steine an der Nordseite
  • Entwässerung der Einfahrt
  • Wir hatten besuch von 2 Spechten, die unser Haus beschädigt haben – 4 Löcher auf zwei Hausseiten zieren nun die Fassade. Das hat uns 2014 ziemlich beschäftigt.

Insgesamt haben wir uns gewünscht, dass mehr passiert und wir sagen können „ja mit den großen Aufgaben sind wir fertig“. Dem ist leider immer noch nicht so. Wir finden aber auch immer wieder Sachen, die wir noch gerne machen wollen. ;)

Hier mal ein kleiner Überblick was noch ansteht:

  • Einfahrt zum Teil anders machen
  • Restliche Erde verteilen
  • Humus auffüllen lassen
  • Übergang Grundstück zu Gehweg mit Rabatten abstützen lassen
  • Gartenzaun
  • Briefkasten
  • Weiterführung der Natursteinmauer an Einfahrt bis zur Grundstücksgrenze und am Gehweg von Haustüre zur Straße mit Kiesbeet
  • Bewässerung für Garten anlegen (Gardena?)
  • Gras anpflanzen
  • L-Steine an Grundstücksgrenze im Norden setzen
  • Neuer Gartenzaun an der Nordseite (vielleicht erst 2016?)
  • Spechtlöcher neu verputzen lassen (2016?)
  • Pflastern bei zukünftiger Gartenhütte (2016?)
  • Gartenhütte bauen (2016?)

Und das haben wir heuer schon geschafft:

  • Gartenhütte abreißen
  • Bauschutt entsorgen
  • Schönheitsreparaturen im Haus
  • Treppe endlich fertig gestrichen

Gefliester Keller – Nachtrag aus 2012 und 2013

Bei der Hausplanung hatten wir uns vorgenommen uns selbst um einen Teil der Bodenbeläge zu kümmern. Neben dem Lamit im Dachgeschoss wollten wir auch im Keller selbst Fliesen verlegen. Mit Laminat kannten wir uns aus, da wir in unserer vorherigen Wohnung bereits welches verlegt hatten, allerdings hatten wir vorher keine Ahnung, wie man Fliesen verlegt. Wir mussten uns hierfür also Hilfe besorgen.

Unsere Trauzeugin und ihr Vater standen uns schließlich im Mai 2012 mit Rat und Tat zur Seite als es darum ging unseren Heizungsraum zu fliesen. Der Raum musste fertig werden, bevor die Firma Schmidt aus Wassertrüdingen die Heizungsanlage montierte. Um den Wasserspeicher herumzufliesen wäre sehr unpraktisch und auch irgendwie blöd gewesen, daher haben wir uns dafür entschlossen zumindest den ersten Raum zu Fliesen auch, wenn der Estrich noch nicht die empfohlenen 6 Wochen durchgetrocknet war. Das hatten wir aus Zeitgründen einfach riskiert und ich muss sagen: Bis jetzt ist es gut gegangen und das obwohl wir mittlerweile seit 1,5 Jahren im Haus leben.

Unsere Trauzeugin hatte vorher übrigens auch noch nie Fliesen verlegt, aber unter der Anleitung ihres Vaters haben wir das an einem Samstag gut geschafft. Mein Mann und ihr Vater waren für’s schneiden der Fliesen zuständig, während wir Mädls und frei nach dem Motto „selbst ist die Frau“ einen Heidenspaß aus dem Fliesenklebergematsche gemacht haben. Am darauffolgenden Sonntag wurde dann noch verfugt, nur die Randleisten haben wir vorerst gelassen.

Die restlichen Fliesen sollten dann nach dem Einzug folgen. Vorher haben wir es wegen anderer Arbeiten nicht mehr geschafft und dachten eigentlich, dass es einfacher wäre, wenn wir im Haus wohnen, doch das stimmte nicht. Man findet immer einen Grund gerade an diesem Wochenende nicht weiterzufliesen. Im ersten viertel Jahr nach Einzug hatte ich alleine bzw. mit Schneidhilfe meines Mannes (ich habe sehr großen Respekt vor der Fliesenschneidemaschine, daher lasse ich ihn das machen), gerade mal unseren Waschkeller geschafft. Einher ging dies mit mehreren Wochenenden voll schmerzenden Knien, Rückenschmerzen und fetten Muskelkatern an den Tagen danach.

Die Oma meines Mannes konnte das irgendwann nicht mehr mit ansehen. Sie hat uns dann überredet einen Fachmann für den restlichen Keller kommen zu lassen. Januar 2013 hatten wir dann auch den Fliesenleger Ehemann aus Kirchfembach im Haus. Er hat uns relativ spotan reingeschoben in seinen Terminplan. Mitte Februar fing ermit den arbeiten an und nach 2 Wochen war er bereits fertig. Einfach der Wahninn! Gelernt ist eben doch gelernt!

Neben den Fliesen am Boden hat er übrigens auch noch die Randleisten an die Wände geklebt und alles verfugt. Für die fehlenden Randleisten im Heizungsraum und Waschkeller schnitt er uns freundlicherweise auch noch die fehlenden Randleisten zu, die mein Mann dann später im Jahr 2013 noch klebte und verfugte.

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden und bedanken uns nochmal sehr für die geleistete Arbeit!

Ich hatte darüber übrigens auch auf meinem eigenen Weblog berichtet: