Zusammenfassung der 19. Kalenderwoche

Vorab möchten wir darauf hinweisen, dass vielleicht schon das eine oder andere am Tag vorher erledigt wurde und uns vielleicht nur nicht aufgefallen war ;) Es tut sich jeden Tag so viel auf der Baustelle, da übersieht man leicht etwas.

07.05.2012 - Fenster für unser Haus

Am Montag war die Firma Rollo Koch vor Ort und baute die Fenster und eine Bautüre ein.

An sich haben wir “normale” Fenster bis auf ein paar Ausnahmen:

  • Im Toilettenraum im Erdgeschoss haben wir ein Fenster mit sog. “Kathedral weiß”, damit es von außen Blick-geschützt ist.
  • In der Küche haben wir ein Fenster mit Unterlicht, da wir dieses ansonsten aufgrund der Armaturen vom Waschbecken nicht mehr öffnen könnten. Es bietet sich auch an ein paar Küchenkräuter wie z. B. Schnittlauch dort aufzustellen :)
  • Das Treppenhaus hat ein Fenster mit Sicherheitsglas (damit niemand durchfallen kann), ohne Rollo oder die Möglichkeit dieses zu öffnen. Grundsätzlich sieht es schon mal ganz gut aus, allerdings müssen wohl ein paar Fenster noch etwas nachgestellt werden da sich diese etwas schwer öffnen lassen.

08.05.2012

Am Dienstag kamen dann die Monteure der Firma Schmidt aus Wassertrüdingen auf die Baustelle und haben auch gleich einen Großteil der Sanitärmontage erledigt: Die Abflussrohre und Spülkästen waren bereits montiert als wir um 14 Uhr nochmals einen kurzen Termin hatten um die genauen Positionen vor Ort durchzugehen.

Außen war auch noch auffällig, dass der Regen am Wochenende wohl durch die Rohre nicht mehr abfließen konnte (liegt wahrscheinlich am noch nicht vorhandenen Kanalanschluss ;) )

09.05.2012

Mittwoch war am Nachmittag bereits die Treppe von der Firma SIRA Treppenland eingebaut. Geliefert wird diese vorgrundiert, also müssen wir diese vor der Montage der “richtigen” Stufen noch anstreichen. Aktuell sind nur ein paar einfache Bretter angebracht, da die Stufen noch einiges mitmachen werden bevor alles fertig ist. Das Treppengestell hat bis zum Ende der Woche leider auch ein paar Treffer abbekommen. Liegt vermutlich an all den Sachen, die im Haus herumgetragen werden. Da bleibt man schon mal leicht an der Treppe hängen.

Auch bei der Sanitärinstallation hat sich wieder einiges getan: Die Wasserleitungen sind inzwischen im Erdgeschoss und im ersten Stock verlegt.

Da die Firma Schmidt auch unsere Lüftungsanlage aufbaut sind auch die restlichen Zu- und Abluftkanäle montiert worden.

10.05.2012

Am Donnerstag hatten vor Ort zwei kurze Termine:

Zuerst hatten wir ein Gespräch mit zwei Mitarbeitern von den Stadtwerken. Bereits seit längerem haben wir versucht hier konkrete Angaben zu der Position der Kanal-, Wasser- und Stromanschlüsse zu erhalten. Vorort lies sich dies dann doch relativ schnell bestimmen und nach kurzer Besichtigung des Anschlussraumes war der Termin auch schon wieder zu Ende.

Gleich im Anschluss hatten wir einen Termin mit Herrn Schierreich, welcher die Elektroinstallation durchführt. Wir sind jeden Raum nochmals vor Ort nochmals durchgegangen und haben uns angesehen wo sämtliche Schalter, Steck-, Fernseher- und Netzwerkanschlüsse hinkommen.

Außen wurde zudem ein großes Loch für unsere Zisterne von unserer Rohbau-Firma ausgehoben worden.

Auch bei der Sanitärinstallation hat sich wieder einiges getan: die restlichen Wasseranschlüsse und der Verteiler für die Fussbodenheizung im ersten Stock wurden montiert. Nachdem wir schon überlegt hatten, ob wir uns Solarzellen auf das Dach montieren, wurden auch zwei Leerrohre vom Keller in den Dachstuhl verlegt.

Heute wurde auch das Schloss der Bautüre repariert (es lies sich vorher nicht absperren).

Außen wurden die Fallrohre mit längeren Rohren in den Garten umgeleitet, da das Wasser bisher nicht abfließen konnte. Abfliesen kann das Wasser zwar immer noch nicht, jetzt kann es aber im Garten versickern.

11.05.2012

Freitag wurden die verlegten Wasserrohre auf Dichtigkeit geprüft. Die Rohre für die Zu- und Ablaufkanäle in den Keller wurden vom Erdgeschoss in den Keller verlängert und die beiden großen Rohre nach draußen wurden auch eingebaut.

Außen ist nun erkennbar das bereits ein Teil der Einfahrt zur Garage freigebaggert wurde.

Zusammenfassung 02.05. bis 04.05.2012

Nachdem wir mit unseren Berichten etwas hinterherhinken, fassen wir die letzten Tage diesmal wieder zusammen. Dies ist für uns auch einfacher, denn wir kommen zurzeit einfach nicht dazu täglich von der Baustelle zu berichten. Also los geht’s…

02.05.2012 – Letzte Maurerarbeiten

Nachdem das Richtfest am 30.04.2012 gut über die Bühne gebracht wurde, hat sich am Montag nichts mehr auf der Baustelle getan. Am Mittwoch nach dem Feiertag wurden die letzten Maurerarbeiten an der Gebäudehülle vorgenommen. Die Aussparungen im Mauerwerk, auf denen die Balken aufliegen, wurden geschlossen.

03.05.2012 – Vorbereitung der Dacheindeckung

Am Donnerstag wurde eine grüne Plane, die sog. Unterspannbahn, auf dem Dachstuhl ausgelegt und mit der Lattung und Konterlattung fixiert. Die Unterspannbahn soll später einmal Schnee und Regen, die vom Wind unter die Ziegel geblasen werden, nach unten ableiten. Auf der Plane sind auch Markierungen vorhanden, die wohl zur Orientierung beim Eindecken dienen sollen. Ob die Dachdecker die Markierung aber wirklich benötigen, kann ich leider nicht beurteilen.

04.05.2012 – Das Dach wurde gedeckt

Am Freitag hat sich optisch sehr viel an unserem Haus getan. Innerhalb eines Tages wurde das gesamte Dach gedeckt. Schöne, nagelneue Betondachziegel der Firma Braas in der Farbe anthrazit zieren nun das Dach. Auch haben wir zwei Auslässe auf dem Dach. Zusätzlich wurden die Dachrinnen und Fallrohre aus Titanzink angebracht. Leider gibt es hier zwei nicht ganz so schöne Überraschungen: Ein Fallrohr – leider genau das an der Küche, also quasi auf der Terrasse – hat zwei große Kratzer. Das muss wirklich nicht sein, bei einem neuen Haus. Wenn an unserem Haus jemand etwas beschädigt, so möchten wenn schon wir schuld sein. Klingt vielleicht doof, aber ich denke ihr wisst was gemeint ist. ;)

Ansonsten gibt es noch zu sagen, dass die Entwässerung eines der Fallrohre nicht richtig vorbereitet wurde. Die Entwässerungsleitung ist gut zur Hälfte versetzt. Aktuell wurde ein „Klebeband“ herumgewickelt. Sonderlich wasserdicht scheint dies nicht zu sein und soll  nur als Provisorium dienen. Laut unserem Bauleiter kümmert sich aber die Firma May (Rohbauer) noch darum, dass die Entwässerungsleitung um ein paar Zentimeter versetzt wird.

Stützbalken wurden entfernt

Uns ist übrigens auf aufgefallen, dass die Stützbalken aus dem Haus verschwunden sind. Leider wissen wir nicht genau, wann das war. Wir vermuten allerdings, dass sie am Freitag herausgenommen wurden. Jetzt sieht man noch besser, wie groß die Räume tatsächlich sind. Die Küche z. B. ist um gefühlte 2 m² gewachsen. ;) Auch unser Flur wirkt jetzt definitiv größer.

30.04.2012 – Richtfest

Vergangene Woche, passenderweise am Brückentag, war unser Richtfest. Um ca. 8:00 Uhr waren die Zimmerleute auf der Baustelle. Als wir die Getränke für das Richtfest vorbeigebracht hatten, stand fast der gesamte Dachstuhl. Dabei war es gerade erst mal 10:00 Uhr oder 10:30 Uhr. Um kurz nach 11 Uhr war der Dachstuhl komplett. Das Richtfest war allerdings erst für 12:00 Uhr angesetzt. Wir haben die Zeit bis dahin auch gebraucht. Das Essen, Plastikteller und -geschirr wollten aufgebaut werden, auch der Baum musste noch kurz vorher geschmückt werden.

Unsere Nachbarn und Freunde sind  pünktlich kurz vor dem Richtspruch angekommen. Ich persönlich war auch überrascht, wer noch so alles zum Richtspruch gekommen ist, denn z. B. waren auch Nachbarn meiner Mutter vor Ort. Sie wohnt eine Straße weiter. Die Nachbarn kennen mich aber schon von klein auf und beobachten anscheinend auch unseren Bau.

Die Feier dauerte ca. 3,5 Stunden. Viele der Anwesenden sind schon nach gut 2 Stunden gegangen, nur “der harte Kern” blieb bis zum Ende und half noch beim Aufräumen. Danke nochmal an dieser Stelle.

Für alle anderen Bauherren, die hier mitlesen, oder solche die es noch werden möchten, möchte ich noch ein paar Erfahrungen teilen:

  • Wir hatten verschiedene Getränke angeboten. Es gab Wasser (medium und spritzig), gelbes und weißes Limo, Spezi, Cola und verschiedene alkoholische Getränke. Aufgefallen ist, dass weißes Limo relativ wenig getrunken wurde. Besser gingen die Flaschen mit dem gelben Limo, allerdings waren die nicht so beliebt wie das Spezi. Vom Alkohol wurde das Bier getrunken, aber auch das Pils. Vom Weizen hatte sich keiner etwas genommen.
  • Es bietet sich an die Getränke in 0,5 Liter-Flaschen zu kaufen. So kann sich jeder flaschenweise nehmen, was er möchte und man hat nicht so viele angefangene große Flaschen herumstehen, da 0,5 Liter gut geschafft werden.
  • Senf und Ketchup in der Squeezeflasche bieten sich an. So kann sich jeder einfach etwas auf den Teller klecksen.
  • Für unser Richtfest hatten wir Plastikteller/-Besteck und -Becher. Macht zwar Müll, aber einmal geht das schon.
  • Müll ist auch ein gutes Stichwort: Wir hatten einen entsprechend bestückten Müllsackständer vor Ort. War sehr praktisch, denn jeder konnte seinen Abfall direkt selbst entsorgen. :)

Bemusterung Innentüren – Firma Rachinger

Dieser Termin war bereits am 12.04.2012. Wird höchste Zeit, davon zu berichten!  drop

Unsere Innentüren werden von der Firma Rachinger geliefert und eingebaut. Die Bemusterung war direkt bei der Firma Rachinger in Solnhofen – mit 1 ¼ Stunden Fahrtzeit eine kleine Weltreise von Cadolzburg aus. Die Landschaft ist aber sehr schön. :)

Die Firma Rachinger bietet Möbel, Türen, Innenbeläge, Treppen und Maßanfertigungen. Im Erdgeschoss – falls man dies bei der Hanglage so nennen kann – stehen hauptsächlich die Möbel. Wir haben uns zwar nicht die ganze Ausstellung angesehen, aber es waren echt schöne Sachen dabei.

Der für uns relevante Teil spielte sich bei der Ausstellungsfläche im Keller ab. Dort waren einige Mustertüren, Glasscheiben, Türgriffe, etc. aufgebaut. Auch lagen im hinteren Bereich verschiedene Böden.

Unser Gespräch beschränkte sich Anfangs nur auf die Türen. Man konnte sich vieles aussuchen – je nachdem was der Geldbeutel hergibt. Kurz nach dem Vertragsschluss, Mitte 2011, hatten wir ein Prospekt der Firma Rachinger erhalten und wusste schon in etwa was wir wollen: weiße Türen mit einem flachen, gebogenen Dekostreifen als Eyecatcher.

Das Beratungsgespräch dauerte aber dann doch länger, weil wir uns für die zweite Wohnzimmertüre ein Glaselement gut vorstellen könnten. Aus der Holztüre mit Fenster wurde am Ende dann eine komplette Glastüre mit ähnlichem Design, wie Holztüren.

Nachdem wir die Türen ausgesucht haben, ließen wir uns auch wegen den Böden im Dachgeschoss beraten. In unserer jetzigen Wohnung haben wir Laminat, Fliesen und PVC als Bodenbeläge. Für die Räume im Dachgeschoss (ohne Bad natürlich) hatten wir uns eigentlich überlegt Parkett zu verlegen. Der Mitarbeiter der Firma Rachinger hat uns super Beraten und uns auch Möglichkeiten aufgezeigt, die wir noch gar nicht in Erwägung gezogen hatten (z. B. Vinyl als fast unverwüstlicher Bodenbelag).

Jedenfalls schickt uns die Firma ein Angebot. Das dürfte auch demnächst kommen. Wird auch Zeit, immerhin will unser Bauleiter die Höhen unserer Bodenbeläge wissen, damit der Estrichleger das entsprechend berücksichtigen kann.

Letzte Handgriffe vor dem Richtfest

Vergangene Woche hat sich auf unserer Baustelle nur auf den ersten Blick nicht mehr viel getan. Wir sind aber auch nicht wirklich zum Berichten gekommen, daher gibt es hier eine kleine Zusammenfassung:

25.04.2012 – Schornstein und Garage

Am 25.04.2012 wurde ein weiterer Teil des Garagenfundaments gegossen. Dieser Teil ist etwas kleiner als der vorherige. Man sieht jetzt gut, wie nah die Garage an der späteren Terrasse ist. Wir haben schon ein paar Ideen, wie man den Höhenunterschied gut ausgleichen könnte.

Es wurde außerdem der erste Teil des Schornsteins gesetzt. Der zweite Teil lag zu diesem Zeitpunkt noch vor dem Haus. Deswegen endete der Schornstein im Dachgeschoss, fast auf Fußbodenhöhe.

Am Donnerstag wurde übrigens auch an dem Thema “falsch gesetzte Lüftungsauslässe” gearbeitet. Der eine Auslass wurde nun verbreitert und ist jetzt mit dem oberen Auslass zumindest teilweise auf einer Flucht.

26.04.2012

Die Schalungen des gegossenen Fundaments unserer Garage sind mittlerweile verschwunden. Auch wurde der Bauschutt, der für die Zufahrt des Baggers diente, zwischen die gegossenen Betonklötze der Garage gefüllt. So haben wir keinen Bauschutt unnütz im Garten herumliegen und die Garage hat eine entsprechende Füllung für unter die noch kommenden Betonplatten. Zwischen den Platten und der “Füllung” soll übrigens etwas Platzsein. Laut unserem Bauleiter ist das beabsichtigt.

Unser Haus wurde zwischenzeitlich beim Übergang Keller zur Bodenplatte des Erdgeschosses mit einer – ich vermute mal – Dichtungsmasse versehen. Rund herum wurde das Mauerwerk mit diesem schwarzen Zeugs bepinselt. Könnte, das gleiche Material sein, dass weiter unten beim Keller verwendet wurde. “Kellerdicht” hieß es, glaube ich.

Im Dachgeschoss wurde restliche Mäuerchen für die spätere Dusche gemauert. Viel hat ja nicht mehr gefehlt. :) In der Mauer sind übrigens schon die Aussparungen für die späteren Leitungen enthalten.

Apropos Aussparungen… unsere falsch gesetzten Lüftungsauslässe haben sich mittlerweile erledigt! Das viel zu große Loch vom Vortag wurde gestopft und beide liegen nun direkt über/untereinander! Endlich! Genau so soll ein sein! Prima!  juhu~

Im Haus wurde übrigens auch aufgeräumt und gekehrt. Das Dachgeschoss ist mittlerweile fast leer. Nur einzelne Steine lagen noch herum.