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Wasserstand im Spülkasten

Uns ist vor ein paar Wochen immer wieder aufgefallen, dass sporadisch im WC im Erdgeschoss nach dem Spülen Wasser nachlief. Als ein Mitarbeiter der Firma Schmidt aus Wassertrüdingen zum jährlichen Heizungscheck vorbei kam, haben wir ihn gebeten sich das mal anzusehen, immerhin wurden die sanitären Anlagen komplett von der Firma gemacht. Der Mitarbeiter öffnete den Spülkasten und wir durften feststellen, dass das kalkhaltige Wasser eine regelrechte Kalkschicht am Überlauf und Schwimmer des Spülkastens angesetzt hat. Der Kalk sorgte dafür, dass der Spülkasten nicht mehr richtig mitbekommt, wenn er voll ist bzw. die eingestellte Wasserhöhe erreicht ist. Aus diesem Grund läuft das Wasser ab und zu nach.

Der Mitarbeiter der Firma Schmidt hatte in Absprache mit meinem Mann den Wasserstand etwas heruntergeregelt, damit es nicht mehr zur Wasserverschwendung kommt. In den Wochen nach dem Termin hat sich aber gezeigt, dass mir das etwas zu wenig Wasser für einen „kleinen Spülvorgang“ ist. Wir haben also letzten Sonntag den Spülkasten selbst geöffnet – wussten ja nun wie es geht. Das war echt interessant. Ich war das letzte Mal ja nicht Zuhause, als das gemacht wurde.

Wie kommt man an den Spülkasten ran?

Eigentlich ist das nicht schwer. Man zieht einfach die Abdeckung ab und schraubt die Platte vorsichtig ab

Einsatz im Spülkasten

Einsatz im Spülkasten

Der Spülmechanismus sieht an sich so aus. Die Haken sorgen bei Betätigung des Spülknopfs dafür, dass das Wasser kommt. Rot ist in unserem Fall ein kleiner Spülgang, blau ein großer.

spülmechanismus

So sieht der Spülkasten von Innen aus:

Im Spülkasten

Man sieht auch gut die Kalkschicht. Ich habe mich nicht getraut den Kalk abzukratzen. Am Ende hätte ich etwas kaputt gemacht und wir wären mit einem größeren Problem dagestanden.

Im Spülkasten ist ein Rädchen, das man drehen muss um den Wasserstand eizustellen. Nach einem Spülgang erhöht oder verringert sich der Wasserstand dann beim Neuauffüllen entsprechend. Waren etwas Fummelei und ein paar Test nötig, aber wir haben es hinbekommen.

Und wie funktioniert nun das Spülen?

Ich habe ein kleines Video mit dem Handy aufgenommen. Leider hatte ich an dem Tag keine ruhige Hand und mein Handy war mit dem Scharfstellen etwas überfordert, aber ich denke, man erkennt in etwa, was ich zeigen möchte.

Das passiert im Spülkasten, wenn wir auf einen der beiden Spülknöpfe drücken. Je nachdem ob man eine große oder kleine Spülung auswählt, verschwindet mehr oder weniger Wasser aus dem Spülkasten in die Toilette.

Update von der „Baustelle“

Kaum zu glauben, dass der letzte Post schon wieder ein Jahr her ist. Wir leben mittlerweile seit 2,5 Jahren in unserem Eigenheim

Heute möchte ich einen kurzen Überblick geben, was sich in 2014 alles getan hat

  • Briefkasten, Gartentüre und Zaun wurde herausgesucht
  • Natursteinmauer mit Treppe
  • L-Steine an der Nordseite
  • Entwässerung der Einfahrt
  • Wir hatten besuch von 2 Spechten, die unser Haus beschädigt haben – 4 Löcher auf zwei Hausseiten zieren nun die Fassade. Das hat uns 2014 ziemlich beschäftigt.

Insgesamt haben wir uns gewünscht, dass mehr passiert und wir sagen können „ja mit den großen Aufgaben sind wir fertig“. Dem ist leider immer noch nicht so. Wir finden aber auch immer wieder Sachen, die wir noch gerne machen wollen. ;)

Hier mal ein kleiner Überblick was noch ansteht:

  • Einfahrt zum Teil anders machen
  • Restliche Erde verteilen
  • Humus auffüllen lassen
  • Übergang Grundstück zu Gehweg mit Rabatten abstützen lassen
  • Gartenzaun
  • Briefkasten
  • Weiterführung der Natursteinmauer an Einfahrt bis zur Grundstücksgrenze und am Gehweg von Haustüre zur Straße mit Kiesbeet
  • Bewässerung für Garten anlegen (Gardena?)
  • Gras anpflanzen
  • L-Steine an Grundstücksgrenze im Norden setzen
  • Neuer Gartenzaun an der Nordseite (vielleicht erst 2016?)
  • Spechtlöcher neu verputzen lassen (2016?)
  • Pflastern bei zukünftiger Gartenhütte (2016?)
  • Gartenhütte bauen (2016?)

Und das haben wir heuer schon geschafft:

  • Gartenhütte abreißen
  • Bauschutt entsorgen
  • Schönheitsreparaturen im Haus
  • Treppe endlich fertig gestrichen

Post vom Schornsteinfeger

Vielleicht kann sich der ein oder andere Leser unseres Blogs noch daran erinnern… am 01.04.2013 war der Schornsteinfeger für die Abnahme da. Seitdem hatten wir nichts mehr von ihm gehört. Eigentlich sollten wir noch die Bestätigung bekommen, dass unser Kamin und der dazugehörige Ofen abgenommen wurde und natürlich die dazugehörige Rechnung, aber es kam einfach nichts. Vor ein paar Tagen flatterte dann völlig unerwartet Post ins Haus: die Bestätigung und die Rechnung.

Wir hatten keine Ahnung, was der Schornsteinfeger für die Abnahme verlangen würde und waren sehr positiv überrascht. Er wollte keine 30 Euro von uns! Endlich mal etwas am Hausbau, das nicht ein großes Loch in die Planung der Finanzen reißt! ;)

Nachdem wir nun auch die Bestätigung haben, können wir ruhigen Gewissens den Ofen anschüren. Die mündliche Zusage hatten wir im Januar 2013 bereits, aber beweise das dann mal, wenn es irgendein Problem gibt.

Heute lag übrigens erneut ein Zettel vom Schornsteinfeger im Briefkasten: Er kommt am Mittwoch zum ersten Mal zum Reinigen vorbei.  :)

Planungen für 2014

Nächstes Jahr wollen wir mit unserem Garten weiterkommen. Nachdem jetzt Winter ist, arbeiten wir nicht wirklich draußen. Es ist uns einfach zu ungemütlich und wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen leider auch schon dunkel. Nachdem wir mittlerweile mit den Pflasterarbeiten zu 3/4 fertig sind und auch die Erde Hinter dem Haus und auf der Nordseite verteilt wurde, überlegen wir nun, wie es weitergehen soll. Folgende Punkte haben wir uns für 2014 vorgenommen:

  • Weg hinterm Haus pflastern
  • Terrasse fertigstellen
  • Weg und Treppe von Terrasse zu Garage herstellen
  • L-Steine auf Nordseite setzen, verfüllen und mit Kies abdecken
  • Kies auf die dafür vorgesehene Flächen aufbringen (Spritzschutz zwischen Haus und Wege)
  • Gestaltung einer Fläche mit Wasserspiel und Pflanzen direkt neben der Terrasse
  • Gelände vor dem Haus und drumherum nach Bedarf angleichen
  • vielleicht ein Gemüsebeet anlegen
  • Gras säen und auch mal mähen – vielleicht sogar von einem Mähroboter? (ja unser Wunschdenken ;))
  • Gartentor heraussuchen und montieren (lassen?)
  • Briefkasten bestellen und aufbauen (lassen?)
  • einen Gartenzaun heraussuchen und montieren oder Gartenzaun beim Sprenglermeister anfertigen und auch vom Fachmann montieren lassen.

Das Thema Gartenzaun beschäftigt uns schon etwas länger, auch wenn wir hier noch nicht wirklich darüber berichtet haben. Noch vor dem Spatenstich unseres Hauses sind wir durch Neubausiedlungen spaziert und haben dort die verschiedenen Häuser, Gärten und Gestaltungsmöglichkeiten angesehen. So haben wir für uns schon das ein oder andere in Erwägung gezogen oder gar ausgeschlossen. Unser Zwerchgiebel ist auf diese Weise übrigens auch zu seiner roten Farbe gekommen. ;)

Für unseren Gartenzaun würden wir gerne Doppelstabmatten verwenden. Mein Mann hat auch schon ein paar Videos angesehen, wie man diesen Zaun montiert. Es scheint auch für Laien machbar zu sein. Trotzdem überlegen wir, ob wir das nicht lieber von einer Firma machen lassen sollten. Unser Grundstück liegt teilweise an einer Kurve und daran die Zaunstücke auszurichten oder die Elemente sogar entsprechend der Kurve zu biegen, dürfte für uns Laien nicht so einfach machbar sein. Außerdem kämpfen wir auch mit der Hanglage.

Ein Nachbar, der weiter unten an der Straße wohnt, hat vor kurzem auch einen Zaun zur Straße hin machen lassen. Ein laut meiner Oma (84) „schon immer vorhandenes Mäuerchen“ musste für den neuen Zaun zum Teil weichen. Der Zaun selbst ist übrigens auch ein Doppelstabmattenzaun in anthrazit – genauso soll unserer auch mal werden. Im Gespräch hat unser entfernter Nachbar uns ein paar Infos und Tipps zum Gartenzaun gegeben und auch verraten welche Firmen bei der Umsetzung beteilt waren. Wir werden im Januar mal dort anrufen und um ein Gespräch bzw. einen Kostenvoranschlag bitten.

Das soll aber nicht die einzige Firma bleiben, bei der wir anfragen wollen, immerhin möchten wir auch etwas die Preise vergleichen können. Ein paar weitere Firmen kennen wir schon aus dem Mitteilungsblatt der Stadt in der wir wohnen. Wo wir uns aber auf alle Fälle noch umsehen werden, ist das Internet. Wenn ich schon nach Firmen suche, dann wohl dort. Leider hat nicht jede Firma eine eigene Webseite. Es gibt aber Service-Webseiten, wie z. B. dastelefonbuch.de – oder ganz banal Google – die einem die Suche nach Firmen erleichtern.

Über unsere Erfolge berichten wir dann bei Gelegenheit – spätestens, wenn der Gartenzaun steht. :)

Nachtrag Januar 2013 – Fleißarbeit im Wohnzimmer

Als die Fotos zu diesem Beitrag entstanden sind, haben wir bereits fast 4 Monaten in unserem Haus gewohnt.

Vorgschichte: Unsere Esstischlampe hat kurz vor dem Umzug den Geist aufgegeben. Eigentlich hatte sie eine Dimmfunktion, aber irgendwann hat sie angefangen ständig heller und dunkler zu werden. Da das wahnsinnig gernervt hat, mussten wir was unternehmen: eine neue Lampe sollte her!

Wir haben uns seit unserem Einzug immer mal wieder nach Lampen umgesehen – immerhin haben wir noch nicht in jedem Raum eine ordentliche Beleuchtung. Es fehlt z. B. im Bad die Lampe an der Decke. Auch im Schlafzimmer und dem leeren Kinder-/Gästezimmer haben wir nur eine Birne hängen. Diesen Zustand hatten wir nun auch lange im Wohnzimmer über dem Esstisch – bis zum letzten Wochenende. Wir haben uns nun doch endlich entscheiden können, welche Lampe wir kaufen wollen. juhu~ Uns war wichtig, dass die Lampe kein Energiefresser ist uns auch gut aussieht. Für LED-Lampen haben wir uns schon länger interessiert. Es gab da auch ein Modell, das uns beiden gefiel, aber die Lampe war einfach zu teuer. Am Freitag haben wir sie dann aber doch gekauft – Dank Hornbach Tiefpreisgarantie auch für einiges weniger, als wir sie ursprünglich bei einem anderen Baumarkt entdeckt haben.

Mein Mann hat sie abends noch an der Decke montiert. Ich hatte ursprünglich echt bedenken, dass die Lampe zu kitschig aussieht, aber sie macht sich echt gut über dem Glastisch. Aber seht selbst:

Auf dem Fotos sind übrigens auch zum Teil unsere neuen Gardinen zu sehen. Wir haben uns für einfache Schiebegardinen entschieden. Ich musste sie allerdings kürzen, denn mit 2,45 m waren sie etwas zu lang.