Kategorie-Archiv: ­Innenausbau

Gefliester Keller – Nachtrag aus 2012 und 2013

Bei der Hausplanung hatten wir uns vorgenommen uns selbst um einen Teil der Bodenbeläge zu kümmern. Neben dem Lamit im Dachgeschoss wollten wir auch im Keller selbst Fliesen verlegen. Mit Laminat kannten wir uns aus, da wir in unserer vorherigen Wohnung bereits welches verlegt hatten, allerdings hatten wir vorher keine Ahnung, wie man Fliesen verlegt. Wir mussten uns hierfür also Hilfe besorgen.

Unsere Trauzeugin und ihr Vater standen uns schließlich im Mai 2012 mit Rat und Tat zur Seite als es darum ging unseren Heizungsraum zu fliesen. Der Raum musste fertig werden, bevor die Firma Schmidt aus Wassertrüdingen die Heizungsanlage montierte. Um den Wasserspeicher herumzufliesen wäre sehr unpraktisch und auch irgendwie blöd gewesen, daher haben wir uns dafür entschlossen zumindest den ersten Raum zu Fliesen auch, wenn der Estrich noch nicht die empfohlenen 6 Wochen durchgetrocknet war. Das hatten wir aus Zeitgründen einfach riskiert und ich muss sagen: Bis jetzt ist es gut gegangen und das obwohl wir mittlerweile seit 1,5 Jahren im Haus leben.

Unsere Trauzeugin hatte vorher übrigens auch noch nie Fliesen verlegt, aber unter der Anleitung ihres Vaters haben wir das an einem Samstag gut geschafft. Mein Mann und ihr Vater waren für’s schneiden der Fliesen zuständig, während wir Mädls und frei nach dem Motto „selbst ist die Frau“ einen Heidenspaß aus dem Fliesenklebergematsche gemacht haben. Am darauffolgenden Sonntag wurde dann noch verfugt, nur die Randleisten haben wir vorerst gelassen.

Die restlichen Fliesen sollten dann nach dem Einzug folgen. Vorher haben wir es wegen anderer Arbeiten nicht mehr geschafft und dachten eigentlich, dass es einfacher wäre, wenn wir im Haus wohnen, doch das stimmte nicht. Man findet immer einen Grund gerade an diesem Wochenende nicht weiterzufliesen. Im ersten viertel Jahr nach Einzug hatte ich alleine bzw. mit Schneidhilfe meines Mannes (ich habe sehr großen Respekt vor der Fliesenschneidemaschine, daher lasse ich ihn das machen), gerade mal unseren Waschkeller geschafft. Einher ging dies mit mehreren Wochenenden voll schmerzenden Knien, Rückenschmerzen und fetten Muskelkatern an den Tagen danach.

Die Oma meines Mannes konnte das irgendwann nicht mehr mit ansehen. Sie hat uns dann überredet einen Fachmann für den restlichen Keller kommen zu lassen. Januar 2013 hatten wir dann auch den Fliesenleger Ehemann aus Kirchfembach im Haus. Er hat uns relativ spotan reingeschoben in seinen Terminplan. Mitte Februar fing ermit den arbeiten an und nach 2 Wochen war er bereits fertig. Einfach der Wahninn! Gelernt ist eben doch gelernt!

Neben den Fliesen am Boden hat er übrigens auch noch die Randleisten an die Wände geklebt und alles verfugt. Für die fehlenden Randleisten im Heizungsraum und Waschkeller schnitt er uns freundlicherweise auch noch die fehlenden Randleisten zu, die mein Mann dann später im Jahr 2013 noch klebte und verfugte.

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden und bedanken uns nochmal sehr für die geleistete Arbeit!

Ich hatte darüber übrigens auch auf meinem eigenen Weblog berichtet:

Nachtrag Januar 2013 – Fleißarbeit im Wohnzimmer

Als die Fotos zu diesem Beitrag entstanden sind, haben wir bereits fast 4 Monaten in unserem Haus gewohnt.

Vorgschichte: Unsere Esstischlampe hat kurz vor dem Umzug den Geist aufgegeben. Eigentlich hatte sie eine Dimmfunktion, aber irgendwann hat sie angefangen ständig heller und dunkler zu werden. Da das wahnsinnig gernervt hat, mussten wir was unternehmen: eine neue Lampe sollte her!

Wir haben uns seit unserem Einzug immer mal wieder nach Lampen umgesehen – immerhin haben wir noch nicht in jedem Raum eine ordentliche Beleuchtung. Es fehlt z. B. im Bad die Lampe an der Decke. Auch im Schlafzimmer und dem leeren Kinder-/Gästezimmer haben wir nur eine Birne hängen. Diesen Zustand hatten wir nun auch lange im Wohnzimmer über dem Esstisch – bis zum letzten Wochenende. Wir haben uns nun doch endlich entscheiden können, welche Lampe wir kaufen wollen. juhu~ Uns war wichtig, dass die Lampe kein Energiefresser ist uns auch gut aussieht. Für LED-Lampen haben wir uns schon länger interessiert. Es gab da auch ein Modell, das uns beiden gefiel, aber die Lampe war einfach zu teuer. Am Freitag haben wir sie dann aber doch gekauft – Dank Hornbach Tiefpreisgarantie auch für einiges weniger, als wir sie ursprünglich bei einem anderen Baumarkt entdeckt haben.

Mein Mann hat sie abends noch an der Decke montiert. Ich hatte ursprünglich echt bedenken, dass die Lampe zu kitschig aussieht, aber sie macht sich echt gut über dem Glastisch. Aber seht selbst:

Auf dem Fotos sind übrigens auch zum Teil unsere neuen Gardinen zu sehen. Wir haben uns für einfache Schiebegardinen entschieden. Ich musste sie allerdings kürzen, denn mit 2,45 m waren sie etwas zu lang.

Nachtrag – Abschluss der Fliesenarbeiten (September 2012 – nach Einzug)

Die fehlenden Fliesenarbeiten (Silikonfugen, Randleisten neben den Türen) wurden auf zwei Etappen erledigt. Die Randleisten an den Türen wurden noch vor unserem Einzug geklebt. Die fehlenden Silikonfugen wurden erst nach unserem Einzug gemacht. Der arme Mann, der hierfür zuständig war, musste zwischen unseren Umzugskartons krabbeln und sich von unserer Katze skeptisch beäugen lassen. Eigentlich hätten die Fugen noch vor Lieferung unserer Küche gemacht werden sollen, aber irgendwie sind da die Baustellen durcheinander gekommen und ich musste bei der Lieferung der Küche selbst schnell ran.

Die beauftragte Firma hat an sich recht ordentlich gearbeitet. Nur an wenigen, schlecht zu erreichenden Stellen sah man leicht verschmiertes Silikon auf den Fliesen. Dies lies sich im Nachhinein zum Teil auch entfernen bzw. fällt quasi nicht auf.

Nachtrag 31.08.2012: Die Innentüren sind da

Am 31.08.2012 war die Firma Rachinger vor Ort auf unserer Baustelle und hat die Innentüren montiert. Insgesamt waren es zwei Herren und haben an nur einem Tag all unsere 13 Türen installiert. Zwei davon waren übrigens Glasschiebetüren und eine „normale“ Glastüre war auch dabei.

Sind sie nicht schick? Im Vergleich zu den Türen in unserer vorherigen Wohnung sind die Türen ein Traum. Sie lassen sich leise und leicht schließen bzw. öffnen, die Griffe, die wir uns ausgesucht haben, liegen gut in der Hand und die Türen sehen auch richtig gut aus. Der gebogene Metallstreifen und die Griffe sind übrigens nicht im Standardpaket von KMH enthalten. Auch für die satinierte (?) Oberfläche des Glastüren mussten wir einen Aufpreis zahlen. Die Glasschiebetüren haben einen speziellen Griff in Form eines „G“s der mit dem Türblatt in der Wand verschwindet. Man sollte hier allerdings etwas auf seine Finger aufpassen. ;)

 

Nachtrag August 2012: Streichen und Laminat verlegen

Nachdem die Firma Junghans mit ihrer Arbeit fertig war, konnten wir am 26.08.2012 endlich mit unseren Eigenleistungen weitermachen. Zuerst mussten die restlichen Flächen im Dachgeschoss grundiert werden. Es fehlten uns eigentlich nur noch die Decken. Ab dem 27.08.2012 ging es weiter mit dem Streichen. Auch hier mussten wir die Wände und Decken mehrfach streichen, denn das von uns gewählte Alpina-Weiß deckte nicht so, wie von uns erwartet.

Die meisten Wände im Dachgeschoss haben wir weiß gestrichen. Nur eine Wand im Kinder-/Arbeitzimmer hat einen warmen Gelbton (Melone?) und 2 Wände im Schlafzimmer einen cremigen Beige-Gelbton (Cashmere) bekommen.

Nachdem wir endlich mit dem Streichen fertig waren, haben wir das Laminat verlegt. Besorgt hatten wir unsere Materialien schon ein paar Wochen zuvor. In unserer alten Wohnung haben wir auch einiges an Laminat selbst verlegt und uns diese Arbeit deshalb auch für unser Haus vorgenommen. Während wir bisher mehrere Bodenbeläge in der Wohnung hatten, haben wir im Haus versucht möglichst einheitliche Böden zu verwenden. So liegt im Dachgeschoss nur ein Laminattyp. Wir haben uns für „Amerikanischer Pekan“ von Megafloor/Egger entschieden. Gefunden hatten wir es damals bei der Baywa in Fürth. Über meine Arbeit bekomme ich da Prozente.

Die ersten zwei Räume zu verlegen ging relativ gut, auch wenn wir nicht so schnell waren, wie erhofft. Dampfbremse und Trittschalldämmung wurde von meinem Schwiegervater, mir und meiner Mutter verlegt, um das Laminat hat sich dann aber mein Mann mit seinem Vater gekümmert. Ich habe großen Respekt vor der Säge (wir haben eine Kappsäge verwendet) und drum habe ich das lieber die beiden machen lassen.

Insgesamt haben wir zwei Tage für das Laminat gebraucht. Am zweiten Tag waren das Kinder-/Arbeitzimmer dran und der Flur im Dachgeschoss. Wir hatten am zweiten Tag ein paar Startschwierigkeiten, da wir nicht die richtige Übergangsschiene von Bad zum Flur hatten. Da diese aber vorher teilweise montiert werden musste, konnten wir erst mit einer größeren Verzögerung starten. Das Kinder- und Arbeitzimmer ging relativ zügig von der Hand, dafür hat der Flur uns sehr aufgehalten. Die fünfeckige Form des Raums war zum Verlegen (vor allem gegen Ende hin) wirklich ein Graus! Zig Teile mussten zugeschnitten werden und nicht jedes passte auf Anhieb! Irgendwann hatte ich so die Schnauze voll, dass ich dann doch geholfen und die reinste Wissenschaft daraus gemacht habe. Gegen 22:30 Uhr haben wir es dann aber doch auf den letzten Drücker geschafft.

Die Randleisten haben wir dann erst gemacht, nachdem die Türen gesetzt waren. Da uns zum Laminat passenden Randleisten nicht gefallen haben und wir mal etwas anderes wollten, haben wir uns für einfache weiße Randleisten entschieden. Fündig geworden sind wir bei Hornbach in Fürth. Mit entsprechenden Klipps hat mein Mann – teilweise mit Hilfe seines Vaters – die Leisten befestigt.

Hier ein paar Fotos vom „aktuellen“ Stand: