Kategorie-Archiv: Planung

Planungen für 2014

Nächstes Jahr wollen wir mit unserem Garten weiterkommen. Nachdem jetzt Winter ist, arbeiten wir nicht wirklich draußen. Es ist uns einfach zu ungemütlich und wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen leider auch schon dunkel. Nachdem wir mittlerweile mit den Pflasterarbeiten zu 3/4 fertig sind und auch die Erde Hinter dem Haus und auf der Nordseite verteilt wurde, überlegen wir nun, wie es weitergehen soll. Folgende Punkte haben wir uns für 2014 vorgenommen:

  • Weg hinterm Haus pflastern
  • Terrasse fertigstellen
  • Weg und Treppe von Terrasse zu Garage herstellen
  • L-Steine auf Nordseite setzen, verfüllen und mit Kies abdecken
  • Kies auf die dafür vorgesehene Flächen aufbringen (Spritzschutz zwischen Haus und Wege)
  • Gestaltung einer Fläche mit Wasserspiel und Pflanzen direkt neben der Terrasse
  • Gelände vor dem Haus und drumherum nach Bedarf angleichen
  • vielleicht ein Gemüsebeet anlegen
  • Gras säen und auch mal mähen – vielleicht sogar von einem Mähroboter? (ja unser Wunschdenken ;))
  • Gartentor heraussuchen und montieren (lassen?)
  • Briefkasten bestellen und aufbauen (lassen?)
  • einen Gartenzaun heraussuchen und montieren oder Gartenzaun beim Sprenglermeister anfertigen und auch vom Fachmann montieren lassen.

Das Thema Gartenzaun beschäftigt uns schon etwas länger, auch wenn wir hier noch nicht wirklich darüber berichtet haben. Noch vor dem Spatenstich unseres Hauses sind wir durch Neubausiedlungen spaziert und haben dort die verschiedenen Häuser, Gärten und Gestaltungsmöglichkeiten angesehen. So haben wir für uns schon das ein oder andere in Erwägung gezogen oder gar ausgeschlossen. Unser Zwerchgiebel ist auf diese Weise übrigens auch zu seiner roten Farbe gekommen. ;)

Für unseren Gartenzaun würden wir gerne Doppelstabmatten verwenden. Mein Mann hat auch schon ein paar Videos angesehen, wie man diesen Zaun montiert. Es scheint auch für Laien machbar zu sein. Trotzdem überlegen wir, ob wir das nicht lieber von einer Firma machen lassen sollten. Unser Grundstück liegt teilweise an einer Kurve und daran die Zaunstücke auszurichten oder die Elemente sogar entsprechend der Kurve zu biegen, dürfte für uns Laien nicht so einfach machbar sein. Außerdem kämpfen wir auch mit der Hanglage.

Ein Nachbar, der weiter unten an der Straße wohnt, hat vor kurzem auch einen Zaun zur Straße hin machen lassen. Ein laut meiner Oma (84) „schon immer vorhandenes Mäuerchen“ musste für den neuen Zaun zum Teil weichen. Der Zaun selbst ist übrigens auch ein Doppelstabmattenzaun in anthrazit – genauso soll unserer auch mal werden. Im Gespräch hat unser entfernter Nachbar uns ein paar Infos und Tipps zum Gartenzaun gegeben und auch verraten welche Firmen bei der Umsetzung beteilt waren. Wir werden im Januar mal dort anrufen und um ein Gespräch bzw. einen Kostenvoranschlag bitten.

Das soll aber nicht die einzige Firma bleiben, bei der wir anfragen wollen, immerhin möchten wir auch etwas die Preise vergleichen können. Ein paar weitere Firmen kennen wir schon aus dem Mitteilungsblatt der Stadt in der wir wohnen. Wo wir uns aber auf alle Fälle noch umsehen werden, ist das Internet. Wenn ich schon nach Firmen suche, dann wohl dort. Leider hat nicht jede Firma eine eigene Webseite. Es gibt aber Service-Webseiten, wie z. B. dastelefonbuch.de – oder ganz banal Google – die einem die Suche nach Firmen erleichtern.

Über unsere Erfolge berichten wir dann bei Gelegenheit – spätestens, wenn der Gartenzaun steht. :)

Nachtrag vom September 2011: Unsere neue Küche – Der Kauf

Anmerkung: Dieser Artikel wurde bereits vor über einem Jahr geschrieben. An Mangel an Bilder und Zeit, kommt er aber erst jetzt zur Veröffentlichung.

Am vergangenen Freitag waren wir erneut bei der Flamme in Fürth wegen unserer Küche. Ca. um 16:00 Uhr waren wir dort, heimgegangen sind wir aber erst um 21:15 Uhr. Das Geschäft hatte da bereits seit 2 Stunden geschlossen. Allerdings waren wir nicht die einzigen Kunden, die noch am Planen war: eine weitere Dame lies sich von einem anderen Mitarbeiter beraten und bestellte ebenfalls ihre Küche.

Eigentlich waren wir bereits im Juli bei der Flamme und haben unsere Küche von einem anderen Mitarbeiter test-planen lassen. Zuhause habe ich dann aber mit dem Nolte Küchenplaner herumexperimentiert. Je mehr Küchenvarianten ich ausprobiert habe umso unsicherer wurde ich mir. Aus diesem Grund haben wir uns die Küche von Grund auf neuplanen lassen. Diesmal haben wir uns auch die Küchengeräte herausgesucht:

  • Siemens Kühlschrank mit extra Bereich für Fleisch und Gemüse, bei dem sogar andere Temperaturen herrschen als im restlichen Kühlschrank. Zusätzlich sind zwei Gefrierfächer vorhanden
  • Siemens Spülmaschine mit Besteckschub anstelle Besteckkorb
  • Siemens Induktions-Kochstelle im Facettendesign, dekorlos und mit touchSlider-Bedienung, 4 Induktionskochzonen und einer Warmhaltezone
  • Siemens Einbau-Dampfbackofen anstelle einer Mikrowelle
  • Siemens Backofen Studio Line
  • Falmec Dunstabzugshaube

Ich muss schon sagen, wir haben uns da echt tolle Sachen rausgesucht. Unser Backofen und der Dampfgarer, der ebenfalls als Backofen verwendet werden kann, sind sogar richtig intelligent. Man kann z. B. sagen „Lieber Backofen ich schiebe jetzt eine Pizza mit so und so vielen Gramm rein – Mach mal“ und dann macht der das und weiß sogar, wann sie fertig ist.

Weitere Highlights:

  • einen Hängeschrank mit Glasfront zum nach oben klappen und Beleuchtung
  • 2 LeMan Schränke für die Ecken, anstelle von Karussells
  • viele Schubladen
  • Waschbecken mit zusätzlichen Restebecken
  • Rollladenschrank mit Beleuchtung
  • Regalbretter im Eck für meine Kochbücher (wollte ich unbedingt!)

Die Küchenplanung lief übrigens so ab: Wir haben immer mal wieder Beispiele in der Ausstellung begutachtet, haben uns für alle möglichen Sachen entschieden und es wurden uns auch Geräte vorgeführt. Zwischendurch bin ich so richtig in Shoppinglaune gewesen – sprich es lief ungefähr so: „Ja und das will ich, ach und das ist auch schön…“. Die Zeit verging übrigens total schnell. Um 19:00 Uhr – also nach über der Hälfte der Zeit – habe ich zum ersten Mal auf die Uhr gesehen. Nachdem wir alles herausgesucht hatten, ging es natürlich auch um den Preis. Ich hatte schon das schlimmste befürchtet, nachdem was wir uns alles rausgesucht hatten. Als der Berater uns dann den Listenpreis gezeigt hatte, musste ich erst einmal schlucken, denn die Küche war laut UVP der Hersteller ungefähr doppelt so teuer, wie erwartet. Natürlich liegt es in der Natur der größeren Möbelhäuser bzw. -ketten mit Angeboten und Superrabetten um sich zu werfen. Dank der Rabatte sind wir aber trotzdem nur knapp über dem eingeplanten Budget geblieben.  juhu~

Eigentlich brauchen wir die Küche erst in einem Jahr. Allerdings steigen angeblich alle Jahre im Herbst – spätestens zum Jahreswechsel – die Preise. Da wir sie jetzt angezahlt haben, ist uns der Preis sicher. Da wir uns noch nicht dem der Farbe der Fronten, der Arbeitsplatte und der Spüle sicher sind, können wir uns das noch bis zur endgültigen Bestellung (voraussichtlich im Mai oder Juni 2012) überlegen.

Unser Berater war übrigens so nett und hat uns die 3D-Ansicht mit Dekoextras für den Baublog zugeschickt. Diese Gelegenheit möchte ich gleich mal nutzen und Danke für die Bilder und natürlich die ausführliche Beratung. Freu mich schon auf unsere Küche!  heart

Nachtrag: Bemusterung der Haustüre

Am 28.04.2012 haben wir der Firma Rollo Koch einen Besuch abgestattet. Die Firma Koch ist zwar in Muhr am See ansässig, hat aber eine weitere Firma in Windsbach als Partner für die Bemusterung der Haustüren. Dort konnten wir uns auch die Ausstellung ansehen.

In unserem Hauspreis ist eine Türe im Wert von 2.300 €. Die Türe hat eine Aluminiumfüllung. Während der Beratung wurden uns aber auch die Nachteile dieser Türen gezeigt: Der Berater hat die untere Ecke mit entsprechendem Kraftaufwand eindrücken können. Einbrecher könnten diesen Sicherheitsmangel leicht ausnutzen und die Tür aufbrechen. Ein handelsübliches Brecheisen dürfte dafür genügen.

Wir persönlich sind etwas enttäuscht über diese Standardhaustüren. Eigentlich hatten wir gehofft zumindest bei den Haustüren ohne Mehrpreis davonzukommen. Gezwungenermaßen haben wir uns jetzt eine stabilere Türe herausgesucht, die auch eine bessere Dämmung enthält. Kostenfaktor ca. + 400 € für das Upgrade und nochmal ca. +400 € für die Montage. Der Hersteller ist übrigens noblesse.

Im Nachgang hat uns der Berater der Firma Koch noch darauf angesprochen, ob wir planen eine Markise an unserem Haus anzubringen. Durch die Dämmung wäre die spätere Montage wohl nicht so einfach und unter Umständen auch recht kostspielig, man könnte dies aber durch entsprechende Vorbereitungen (ca. 119 €/laufende Meter) umgehen. Eine Markise hatten wir zwar nicht eingeplant, aber wir wollen später mal ein Vordach bei der Haustüre anbringen. Dementsprechend haben wir die Vorbereitungen noch mit aufgenommen.

Für alle, die sich für die Standardtüren interessieren, hat die Firma Koch auf ihrer Webseite einen extra Bereich für KMH-Kunden eingerichtet.

 

„Abnahme des Schnurgerüst die Zweite“ und „Ein Kran auf Abwegen“

Da wir gestern recht lange auf der Baustelle unterwegs und an sich auch recht spät dran waren, fasse ich heute mal die letzten beiden Tage zusammen.

19.03.2012 – Abnahme des Schnurgerüst die Zweite

Am Montag kam ein Baukontrolleur des Landratsamts und nahm das Schnurgerüst ab. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass es hierbei ein paar Probleme gegeben hat, da die Vermessungspunkte nicht alle auffindbar waren. Bereits bei der Nivellierung des Grundstücks hatten wir das Problem, konnten uns aber behelfen. Ich hatte vorab unseren Bauleiter extra gefragt, ob die Punkte auch für das Schnurgerüst reichen. Dies wurde mit Bestätigt. Am Ende gab es doch etwas Probleme. Wenn ich das richtig verstanden habe, steht unser Schnurgerüst nicht 100% so wie im Plan vorgesehen. Unser Planersteller hatte sich an den Maßen des vorhandenen Gartenhauses orientiert. Dieses wurde erst Mitte 2011 vom Vermessungsamt neu eingemessen. Unsere Baupläne basieren u. a. auf den Vorgaben des Vermessungsamts. Jedenfalls hat sich jetzt herausgestellt, dass das (von mir ungeliebte) Gartenhaus wohl zu 1,35 cm auf dem Nachbargrundstück steht. Somit stimmt anscheinend unsere Planung hinsichtlich der Platzierung unseres Bauvorhabens und dementsprechend auch das Schnurgerüst nicht ganz.  Trotzdem wurde unser Einfamilienhaus so abgesegnet.

Bei einem Telefonat am Nachmittag hat mir dann auch unser Bauträger noch mitgeteilt, dass der Baukontrolleur vorgegeben hat, unser Haus müsse 15 cm Tiefer ins Erdreich. Habe ich persönlich gar nichts dagegen, immerhin haben wir noch Luft und ich war beim ersten Blick aufs Schnurgerüst eh etwas erstaunt, wie schräg das Grundstück eigentlich ist. Wenn das Haus etwas tiefer muss, sparen wir uns auch Erde, die wir aufschütten wollen.

Da wir den Bau unseres Hauses so detailliert, wie möglich dokumentieren wollen – schließlich bauen wir vermutlich/hoffentlich nur einmal im Leben –  waren wir am Abend noch vor Ort und haben uns auf der Baustelle umgesehen. Der Kranstellplatz wurde mittlerweile geschottert und befestigt. Hier sind die Fotos vom Abend des 19.03.2012.

Leider mussten wir vor Ort auch feststellen, dass der Gartenzaun zum Nachbarn, der auch zu meiner Verwandtschaft gehört, beschädigt wurde. Ein anderer Nachbar hat uns erzählt, dass wohl der Mitarbeiter des Landratsamt auf der Suche nach einem der verschollenen Vermessungspunkte über den Zaun geklettert sei. Der Mitarbeiter streitet dies allerdings ab. Jetzt ist der Zaun kaputt und keiner will es gewesen sein. Der Zaun muss aber wieder gerichtet werden. Wir haben von unserem Zaun noch gut 10 Meter übrig, die wir nicht mehr benötigen. Vielleicht kann davon etwas hergenommen  werden um die Lücke wieder zu schließen. Mal sehen, was unser Bauleiter dazu sagt, wenn ich ihn auf den kaputten Zaun anspreche. Bin leider noch nicht dazu gekommen. drop

Wir haben übrigens mit Hilfe unseres anderen Nachbarns auch noch ein paar Vermessungspunkte gefunden. So wie es aktuell aussieht, stimmt die Grenze zum Nachbarn mit dem beschädigten Zaun auch nicht ganz.

20.03.2012 – Ein Kran auf Abwegen

Heute wurde endlich der Kran geliefert. Meine Mutter wollte eh mit der Rohbaufirma wegen des kaputten Zauns sprechen. Meine Oma hat kurzerhand beschlossen den nicht auffindbaren Markstein zu suchen.

Um den Kran Platz zu machen parken meine Mutter und die Rohbaufirma ihre Autos auf dem umzäunten Grundstück meines Paten (der dessen Zaun beschädigt wurde). Als der Kran dann angeliefert wurde, dachte der Fahrer, dass das Grundstück meines Paten die Baustelle sei und fuhr durch das offene Tor hinein. Als der Irrtum aufgeklärt werden konnte, parkte der Kran wohl schon mitten auf dem Grundstück und hatte entsprechende Spuren auf der Wiese hinterlassen. Auf Grund des Gewichts waren tiefe Furchen zu sehen, die Erde ist nun platt gedrückt und auch ein Obstbaum wurde beschädigt. Beim Versuch den Kran zu wenden, tat sich der Fahrer dann wohl auch nicht so leicht, denn er steckte anscheinend zwischendurch fest. Dadurch wurde die Grasnarbe auch noch aufgerissen – sprich hübsches Chaos auf dem Grundstück.

Der Fahrer hat sich zwar entschuldigt, trotzdem ist dies noch ein Punkt, der vermeidbar gewesen wäre. *seufz* Ich weiß nicht, ob wir uns jetzt darum kümmern müssen, dass das Nachbargrundstück gerichtet wird oder ob ich das unserer Baufirma auf’s Auge drücke kann. Schuld sind wir in keinem Fall. Auch sehe ich nicht ein, für die Wiederherstellungskosten des Grundstücks aufzukommen. Das hat eindeutig die Kranfirma verbockt.

Es wurde vorgeschlagen, dass wir einen Garten- und Landschaftsbauer organisieren, der das Grundstück richtet und die Rechnung sollen wir dann weitergeben, aber müssen wirklich wir uns darum kümmern? Ich hoffe ja, dass sich die Angelegenheit schnell und unkompliziert klärt. Irgendwie tut’s mir schon leid. Mein Pate kriegt dauernd was ab und kann gar nichts dafür. drop

Wenigstens können wir noch darüber lachen. :P

Als wir abends vor Ort waren, stand unser Kran dann übrigens brav an Ort und stelle. Auch der Baustrom war angeschlossen.

Morgen kommen dann endlich die Bagger. Hoffentlich klappt wenigstens hier alles reibungslos, wobei ich persönlich schon ein mulmiges Gefühl habe, was den Aushub angeht. Nicht dass das Aushubunternehmen vor lauter Euphorie gleich mal den gesamten Aushub entsorgt, auch wenn der noch zum Verfüllen geeignet gewesen wäre. Tja Morgen weiß ich mehr. Laut unserem Bauleiter sollte Herr May zumindest aufpassen. So wie ich meine Mutter kenne, wird sie aber auch nochmal vorbeischaun.