Kategorie-Archiv: Rechnung

Doppelt abkassieren?

Von unserem Bauträger haben wir im Mai/Juni 2011 für unser Bauvorhaben ein Angebot über einem Festpreis bekommen. Zu diesem Angebot kamen dann noch ein paar Sachen dazu. Beinahe für jedes Extra, das nicht zum Standard des Bauträgers gehört, mussten wir einen Aufpreis einkalkulieren. Als bestes Beispiel können wir wohl Sanitär und Elektrik anführen. Was andere Toiletten, Badmöbel, Dusche, Badewanne, „ein paar“ Steckdosen, LAN beinahe im ganzen Haus usw. ausmachen können… drop

Normalerweise rechnet man diese Extras mit den einzelnen Firmen direkt ab. Bei der Werksplanung Ende 2011 haben wir aber auch KMH mit ein paar Punkten beauftragt. So haben wir z. B. einen Kranstellplatz benötigt, der direkt vor unsere Garagen platziert werden sollte. Die Mehrkosten hierfür liegen bei rund 800 €. Der Schotter, der für den Kranstellplatz benötigt wurde, sollte später unsere Zufahrt bzw. gepflastert werden.

Zusätzlich brauchten wir, Dank Auflage in unserer Baugenehmigung, noch einen Revisionsschacht für den Kanal. Auch diesen bot uns KMH an und wurde mit der Durchführung beauftragt. Die Mehrkosten in diesem Fall liegen bei fast 1.900 €.

Vor Baubeginn stellte sich dann jedoch heraus, dass die Positionierung des Krans neu überdacht werden musste, da unsere Nachbarn zeitgleich bauen und ihr Kran nur gut 15 Meter von unserem entfernt stehen würde. Vorsorglich wurde unser Kran dann weiter unten auf unserem Grundstück platziert um Probleme, wie eine Kollision beider Kräne, zu vermeiden. Uns wurde damals zugesichert, dass dies kein Problem wäre und man den Schotter an seinen ursprünglich vorgesehen Ort verbringen würde. Der vorherige Stellplatz bzw. dessen spätere Nutzung als Zufahrt war immerhin so abgesprochen.

Durch die Umplatzierung des Kranstellplatzes ergab sich, dass der bestellte Revisionsschacht und die Hausanschlüsse nicht zeitgleich mit den anderen Entwässerungsleitungen bzw. der Zisterne erledigt werden konnten. Es kam hier leider zur Verzögerungen.

Unsererseits war geplant die Hausanschlüsse mit in die gleiche Grube legen zu lassen, wie die Abwasserrohre für den Revisionsschacht. Dies haben wir auch mit den Stadtwerken, unserem Bauleiter und dem Rohbauer so besprochen. Als endlich der Kran und das Silo des Verputz-Teams von der Baustelle verschwunden waren, wurde der Schotter des Kranstellplatzes vor unsere Garage befördert (wobei leider auch einiges Material auf der Strecke blieb), der Kanalanschluss gemacht und der Revisionsschacht gesetzt. Als wir an dem Tag, an dem die Arbeiten erledigt wurden, abends auf der Baustelle waren, mussten wir aber feststellen, dass der Rohbauer sich nicht an die Absprache gehalten und den Graben bereits wieder geschlossen hatte, ohne auf die Hausanschlüsse zu warten. Er musste deswegen erneut einen Graben ausheben, was auch ein oder zwei Tage später geschah. In diesem Graben liegen mittlerweile die restlichen Hausanschlüsse und zwei Lehrrohre – eines für Telefon und Kabel, das andere für spätere Anschlüsse, die wir evtl. noch benötigen könnten (wie z. B. Glasfaserkabel für noch schnelleres Internet, das in Langenzenn noch nicht verfügbar ist). Der Graben wurde allerdings nicht vollständig verschlossen, da Kabel Deutschland einfach nicht vorwärts kommt.

Ende letzter Woche erreichte uns eine Rechnung unseres Rohbauers teilweise auch über verschiedene Punkte, mit denen wir KMH beauftragt hatten und für die wir schon Teilzahlungen geleistet haben. Fragliche Punkte sind:

Ausbaggern im Bereich der Garagenzufahrt und der Garage – wir haben über unseren Bauträger eine Garage bestellt und ihn mit dem Aufbau bzw. den nötigen Vorbereitungen beauftragt. KMH ist für die Garage und das Fundament zuständig, die Zufahrt sollte eigentlich der Kranstellplatz werden.

Unser Rohbauer hat uns nun aber Erdarbeiten für die Garage und die Einfahrt in Rechnung gestellt über eine Fläche von 78 m². Unsere Einfahrt ist allerdings nur 6 x 6 Meter groß, hat somit nur eine Fläche von 36 m². Die Garage selbst ist laut dem Angebot von KMH ca. 18 m² groß. Fehlen immer noch 24 m², die uns aber trotzdem in Rechnung gestellt wurden. O.o

Nachtrag: Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Fläche vor der Garage genau berechnet, da bei den oben grob angegebenen m² ein Teil auf die Straße fällt. Insgesamt hat unsere Zufahrt eine Fläche von 29,925 m² (gerundet 30 m²).

Zusätzlicher Graben für Hausanschlüsse (Wasser und Strom), Handschachtung bei sonstigen Entwässerungsleitungen, die bereits vor Wochen verlegt wurden – Weil der Rohbauer sich nicht an die Absprache gehalten hatte, er solle den Graben für Kanal und Revisionsschacht offen lassen, musste er für die Hausanschlüsse einen neuen Graben ausheben. Diesen stellt er uns nun in Rechnung, obwohl dies so nicht abgestimmt war.

Da wir nicht ganz einsehen für Leistungen zu bezahlen, die bereits über KMH abgerechnet werden, haben wir die Rechnung an unseren Bauträger weitergegeben und um Klärung gebeten. Die Punkte, die ohne Einwände waren, haben wir selbstverständlich bezahlt. Eine vollständige Rückmeldung von KMH steht noch aus.

Pläne, Schnüre und Rechnungen

Am 18.08. hatten wir unseren ersten Termin mit Herrn Geiger über die Platzierung von Haus und Garage auf dem Grundstück. Alles war bereits in einem Plan eingezeichnet, wodurch wir zum ersten Mal alles sehen konnten. Übrigens konnte man auf dem Plan auch sehen, dass das Grundstück von der einen Seite zur anderen gute 2 Meter Höhenunterschied hat.

Die vorgeschlagene Platzierung hat uns eigentlich ganz gut gefallen, allerdings wollten wir das Ganze nochmal „Live“ auf dem Grundstück sehen. Am 26.08. sind wir dann mit dem auf 18 DIN-A4-Seiten ausgedruckten Plan,  einem Metermaß und einer großen Rolle Paketschnur in den Garten gefahren und haben das Haus und die Garage provisorisch so gut wie möglich abgesteckt.

Nachdem wir gestern das Okay gegeben hatten kamen dann heute auch schon die Anträge in mehrfacher Ausfertigung – und natürlich auch wieder eine Rechnung. Diesmal sind es gut 18.000 EUR. Mit den Anträgen dürfen wir jetzt dann zuerst einmal bei 3 Familien und der Stadt Langenzenn insgesamt je 6 Unterschriften sammeln. Drei davon sind alleine aus der Verwandtschaft von Heike.

Die ersten Rechnungen

Mittlerweile haben wir die Auftragsbestätigung und die erste Rechnung von KMH erhalten. Die erste Rechnung des Hauspreises wurde, wie vereinbart, fällig. Gut 7.500 € sind wir nun ärmer. Jetzt werden erst einmal die Pläne erstellt und dann kommt die nächste Rechnung . Insgesamt werden wir bis Ende diesen Jahres voraussichtlich ca. 25.000 € für unser Haus bezahlt haben. Diese Summe können wir noch gut ohne den Kredit schultern. Interessant wir des erst, wenn der Bau richtig begonnen hat und die nächsten Rechnungen ins Haus flattern.

Das war aber nicht die erste Ausgabe, die wir für das Haus getätigt haben. Das Vermessungsamt Neustadt/Aisch war schneller! Hier wurden bereits 62,80 € fällig.