Die Vorgaben

Die Stadt Langenzenn hatte in den 60er Jahren den Bebauungsplan erlassen, der für unser Grundstück gilt. Hier möchten wir die entsprechenden Vorgaben aufzeigen:

Bebauungsplan Nr. 4 der Stadt Langenzenn
Baugebiet: Burggrafenhofer Straße (Obere Ringstraße – Klaushofer Weg – Brandenburger Straße)

Die Stadt Langenzenn erläßt auf Grund der §§ 2 I, 9 und 10 des Bundesbaugesetzes – BBauG –  vom 23.06.1960 (BGBl. I S. 341) und Art. 107 Abs. 1 und 4 der Bayerischen Bauordnung – BayBo in der Fassung vom 21.08.1969 (GVBl. S 263) den Bebauungsplan Nr. 4

Satzung

Für das Baugebiet zwischen Burggrafenhofer Straße – Obere Ringstraße – Klaushofer Weg – Brandenburger Straße, gilt der von Architekt Richter im Januar 1967 ausgearbeitete und im April 1970 geänderte Plan, der zusammen mit dem Textteil den Bebauungsplan Nr. 4 der Stadt Langenzenn bildet.

Textliche Festsetzungen:

  1. Der Geltungsbereich ist allgemeines Wohngebiet im Sinne des § 4 der Baunutzungsverordnung vom 26.06.1962 i. d. F. der Änderungsverordnung vom 26.11.1968 (BGB. I S. 1237).
  2. Es gilt die offene Bauweise mit der Abweichung, dass Kleingaragen und damit verbundene sonstige Nebengebäude auf den hierfür festgesetzten Flächen an der Grenze zulässig sind. Sie dürfen nicht höher als 2,75 m sein. Zusammengebaute Garagen und Nebengebäude müssen gleiche Dach- und Torhöhen erhalten.
  3. Sonstige Nebenanlagen und Einrichtungen im Sinne des § 14 Baunutzungsverordnung sind nur zulässig, wenn sie einwandfrei gestaltet sind und das Gesamtbild nicht beeinträchtigen.
  4. Die Dachneigung beträgt bei
    Gebäuden mit Erd- und ausgebautem Dachgeschoss 45 – 52 Grad
    erdgeschossigen Gebäuden ohne ausgebautem Dachgeschoss sowie bei sonstigen Gebäuden mit 2 Vollgeschossen 15 – 35 Grad
    Garagen und Nebengebäuden 0 – 10 Grad
  5. Einfriedungen:
    a) An den Straßenfronten: senkrechte oder gekreuzte Katten oder Maschendraht ohne Stahlrahmen; Befestigung an Profileisen; Sockelhöhe max. 25 cm
    Bei Toren und Türen sind massive Pfeiler bis 40 cm Breite, bei Briefkasteneinwurf bis 50 cm Breite zulässig;
    Die Einfriedungen passen sich der Neigung des Geländes an.
    b) an den Nachbargrenzen: Maschendrahtzaun bis 1,30 m Höhe.

Festsetzung des Babauungsplanes

Art und Maß der baulichen Nutzung:

bei 1 Vollgeschoss = 0,4 GRZ und 0,5 GFZ als Höchstgrenze

bei 2 Vollgeschossen = 0,4 GRF und 0,8 GFZ als Höchstgrenze