Post vom Schornsteinfeger

Vielleicht kann sich der ein oder andere Leser unseres Blogs noch daran erinnern… am 01.04.2013 war der Schornsteinfeger für die Abnahme da. Seitdem hatten wir nichts mehr von ihm gehört. Eigentlich sollten wir noch die Bestätigung bekommen, dass unser Kamin und der dazugehörige Ofen abgenommen wurde und natürlich die dazugehörige Rechnung, aber es kam einfach nichts. Vor ein paar Tagen flatterte dann völlig unerwartet Post ins Haus: die Bestätigung und die Rechnung.

Wir hatten keine Ahnung, was der Schornsteinfeger für die Abnahme verlangen würde und waren sehr positiv überrascht. Er wollte keine 30 Euro von uns! Endlich mal etwas am Hausbau, das nicht ein großes Loch in die Planung der Finanzen reißt! ;)

Nachdem wir nun auch die Bestätigung haben, können wir ruhigen Gewissens den Ofen anschüren. Die mündliche Zusage hatten wir im Januar 2013 bereits, aber beweise das dann mal, wenn es irgendein Problem gibt.

Heute lag übrigens erneut ein Zettel vom Schornsteinfeger im Briefkasten: Er kommt am Mittwoch zum ersten Mal zum Reinigen vorbei.  :)

Planungen für 2014

Nächstes Jahr wollen wir mit unserem Garten weiterkommen. Nachdem jetzt Winter ist, arbeiten wir nicht wirklich draußen. Es ist uns einfach zu ungemütlich und wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen leider auch schon dunkel. Nachdem wir mittlerweile mit den Pflasterarbeiten zu 3/4 fertig sind und auch die Erde Hinter dem Haus und auf der Nordseite verteilt wurde, überlegen wir nun, wie es weitergehen soll. Folgende Punkte haben wir uns für 2014 vorgenommen:

  • Weg hinterm Haus pflastern
  • Terrasse fertigstellen
  • Weg und Treppe von Terrasse zu Garage herstellen
  • L-Steine auf Nordseite setzen, verfüllen und mit Kies abdecken
  • Kies auf die dafür vorgesehene Flächen aufbringen (Spritzschutz zwischen Haus und Wege)
  • Gestaltung einer Fläche mit Wasserspiel und Pflanzen direkt neben der Terrasse
  • Gelände vor dem Haus und drumherum nach Bedarf angleichen
  • vielleicht ein Gemüsebeet anlegen
  • Gras säen und auch mal mähen – vielleicht sogar von einem Mähroboter? (ja unser Wunschdenken ;))
  • Gartentor heraussuchen und montieren (lassen?)
  • Briefkasten bestellen und aufbauen (lassen?)
  • einen Gartenzaun heraussuchen und montieren oder Gartenzaun beim Sprenglermeister anfertigen und auch vom Fachmann montieren lassen.

Das Thema Gartenzaun beschäftigt uns schon etwas länger, auch wenn wir hier noch nicht wirklich darüber berichtet haben. Noch vor dem Spatenstich unseres Hauses sind wir durch Neubausiedlungen spaziert und haben dort die verschiedenen Häuser, Gärten und Gestaltungsmöglichkeiten angesehen. So haben wir für uns schon das ein oder andere in Erwägung gezogen oder gar ausgeschlossen. Unser Zwerchgiebel ist auf diese Weise übrigens auch zu seiner roten Farbe gekommen. ;)

Für unseren Gartenzaun würden wir gerne Doppelstabmatten verwenden. Mein Mann hat auch schon ein paar Videos angesehen, wie man diesen Zaun montiert. Es scheint auch für Laien machbar zu sein. Trotzdem überlegen wir, ob wir das nicht lieber von einer Firma machen lassen sollten. Unser Grundstück liegt teilweise an einer Kurve und daran die Zaunstücke auszurichten oder die Elemente sogar entsprechend der Kurve zu biegen, dürfte für uns Laien nicht so einfach machbar sein. Außerdem kämpfen wir auch mit der Hanglage.

Ein Nachbar, der weiter unten an der Straße wohnt, hat vor kurzem auch einen Zaun zur Straße hin machen lassen. Ein laut meiner Oma (84) „schon immer vorhandenes Mäuerchen“ musste für den neuen Zaun zum Teil weichen. Der Zaun selbst ist übrigens auch ein Doppelstabmattenzaun in anthrazit – genauso soll unserer auch mal werden. Im Gespräch hat unser entfernter Nachbar uns ein paar Infos und Tipps zum Gartenzaun gegeben und auch verraten welche Firmen bei der Umsetzung beteilt waren. Wir werden im Januar mal dort anrufen und um ein Gespräch bzw. einen Kostenvoranschlag bitten.

Das soll aber nicht die einzige Firma bleiben, bei der wir anfragen wollen, immerhin möchten wir auch etwas die Preise vergleichen können. Ein paar weitere Firmen kennen wir schon aus dem Mitteilungsblatt der Stadt in der wir wohnen. Wo wir uns aber auf alle Fälle noch umsehen werden, ist das Internet. Wenn ich schon nach Firmen suche, dann wohl dort. Leider hat nicht jede Firma eine eigene Webseite. Es gibt aber Service-Webseiten, wie z. B. dastelefonbuch.de – oder ganz banal Google – die einem die Suche nach Firmen erleichtern.

Über unsere Erfolge berichten wir dann bei Gelegenheit – spätestens, wenn der Gartenzaun steht. :)

Nachtrag: Auf der Suche nach unseren Pflastersteinen

Bereits im September 2012, also noch vor unserem Einzug, haben wir uns nach Pflastersteinen ungesehen. Wir waren bei verschiedenen Firmen, sind aber schließlich bei der BayWa Baustoffe in Fürth fündig geworden.

Diese Steine – nicht nur für den Bodenbelag – haben uns z. B. gefallen:

Tatsächlich entschieden haben wir uns für die Pflastersteine „il sentiero Silverstar“ der Firma Ruf. Verlegt werden sollen die Steine im Verlegemuster Nummer 543, also wird mit 7 verschiedenen Steinformaten gearbeitet. Für die Terrasse haben wir uns überlegt, dass wir große Platten, der gleichen Serie verwenden wollen. Diese haben das Format 72 cm x 36 cm. Die Platten und Pflastersteine haben alle eine Stärke von 8 cm, sind also befahrbar und bestehen aus Beton.

 

Nachtrag Mai 2013 – Erdarbeiten im Garten

Im Mai ging es endlich weiter mit den Arbeiten an unserem Grundstück. Wurde auch höchste Zeit, dass wir uns dem Garten widmen können. Der Winter war lang genug.

Damit wir unseren Garten entsprechend gestalten können, musste noch ein Teil der Erde entsorgt werden. Dies wurde Mitte Mai auch erledigt. Leider kam es zu einem Missverständnis und es wurde zuviel Erde abgeholt. Ob wir einen Teil davon zurück benötigen, wird sich noch zeigen, wenn der Rest auf dem Grundstück verteilt ist. Ist natürlich ärgerlich, denn jetzt entstehen uns Kosten, die vorher nicht besprochen waren. Hier müssen wir unbedingt nochmal mit der ausführenden Firma sprechen.

Und wie heißt es so schön? „A bisl Schwund ist immer.“ Das traf auch diesmal zu: Wir hatten unser Leerrohr für die Stromversorgung der Zisternenpumpe und der Garage anscheinend nicht tief genug eingegraben. Der Bagger hat dieses dann erwischt und zum Teil gekappt. Dumm gelaufen… Ersatz haben wir kurz darauf besorgt und unter Mühe wieder eingezogen – diesmal in einer ausreichenden Tiefe! drop

Nachtrag Mai 2013 – Abrissarbeiten im Garten

Anfang Mai waren wir endlich mal wieder fleißig im Garten. Bereits im April 2012 hatten wir angefangen, das kleine Gartenhaus mit Anbau abzureißen, haben aber tatsächlich nur den Anbau entfernt. Nun haben wir uns über die restliche Hütte gemacht. An zwei Abenden wurden fleißig Bretter entfernt, das Grundgerüst zerlegt und am Ende umgeworfen. Wir hatten hierbei Unterstützung von einer Freundin und meinem Schwiegervater.

Damit wir aber mit der Schubkarre auch an die Hütte gekommen sind, musste der Weg erst mal von Sand, Erde und Unkraut befreit werden. Bei dieser Aktion mussten wir aber feststellen, dass der Weg auch nicht mehr das Wahre ist: Kreuz und Quer haben sich die Platten gehoben und gesenkt. Auch die Rasenkanten an der Grundstückgrenze sind zum Teil gebrochen oder sind schief geworden. Hmmm… Sieht auf dem Bild nicht so spektakulär aus. Beim Laufen merkt man es aber schon.

Am dritten Abend haben mein Mann und ich noch die Bretter und Balken entsprechend zurechtgeschnitten, damit sie in den Anhänger passen. Da der Anhänger für das Hüttchen jedoch zu klein war, mussten wir auf mehrere Male die Bretter entsorgen. Außerdem haben wir noch ein altes Fass, ein Plastikwasserfass, Metallschrott und ein paar sonstige Dinge entsorgt. Gut eine Tonne Rest-/Sperrmüll haben wir weggeschafft.

Da wir aber noch alte Pflastersteine und sonstige Betonplatten auf dem Grundstück haben und das mit dem Anhänger fast nicht machbar ist, haben wir kurzerhand einen Bauschuttcontainer bestellt. Hier haben wir die anfallende Menge unter- bzw. die tatsächliche Größe des Containers überschätzt. Eigentlich war gedacht die Pflastersteine mit dem Container zu entsorgen. Tatsächlich haben aber nur die Platten, die wir an der Grundstücksgrenze stehen hatten und das Fundament des Gartenhüttchens in den Container gepasst. Jetzt ist der Container fast voll und unsere Gartenplatten liegen noch immer an Ort und Stelle. Müssen wir wohl später nochmal einen Container kommen lassen.